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Das NSU-Verfahren und seine gesellschaftspolitische Dimension

  • Mahnmal St. Nikolai Willy-Brandt-Straße 60 20457 Hamburg Germany (map)

Die ersten Plädoyers sind gehalten und in den nächsten Monaten soll das Urteil im NSU-Prozess gesprochen werden. Unabhängig von den rein juristischen Fragen hat das Verfahren eine politische Ebene. Was diese angeht, wird auch vor dem Richterspruch schon deutlich:
Eine echte Aufklärung der in Deutschland beispiellosen rassistisch motivierten Mordserie ist nicht gelungen – möglicherweise von einigen auch nicht gewollt? Die Gründe dafür sind ebenso zahlreich wie die Verantwortlichen.

Mehmet Daimagüler, der als Nebenklageanwalt zwei der Opferfamilien vertritt, skizziert in seinem Buch „Empörung reicht nicht“ Versäumnisse von Politik und Strafverfolgungsbehörden im NSU-Skandal. Nach einem kurzen Impuls sprechen Mehmet Daimagüler und Christoph Giesa über den Verlauf des Prozesses, über Recht und Demokratie.

19:00 Uhr – Begrüßung | Boie Martens Fajersson, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, und Moritz Avenarius, Save Democracy

19:15 Uhr – Impulsvortrag | Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler, Rechtsanwalt und Autor u. a. von "Empörung reicht nicht!"

20:00 Uhr – Diskussion | Mehmet Daimagüler im Gespräch mit Christoph Giesa, Blogger und Autor u. a. von "Gefährliche Bürger"

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit statt.

Bitte meldet euch hier zur Veranstaltung an: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/25N8K

Foto: Stephan Röhl